SSDP (Simple Service Discovery Protocol) dient dazu, Geräte und Dienste im Netzwerk automatisch zu finden.
Einfach erklärt:
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Geräte rufen ins Netzwerk: „Wer ist da?“
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Andere antworten: „Ich bin ein Fernseher / Drucker / Media-Server“
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Basis vieler Plug-and-Play-Funktionen
Typische Beispiele:
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Smart-TVs
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Streaming-Geräte
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Media-Server (DLNA, UPnP)
Technische Fakten:
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Nutzt UDP Multicast (239.255.255.250, Port 1900)
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Funktioniert nur sauber im gleichen Layer-2-Netz
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Wird von Repeatern und Bridges ungefiltert weitergeleitet
Probleme in WLAN-Netzen:
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Viele SSDP-Broadcasts belasten Funknetze
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Repeater verstärken den Traffic
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Kann WLAN „träge“ wirken lassen, ohne dass man es sofort sieht
Klartext:
SSDP ist bequem, aber laut.
In großen oder funkbasierten Netzen wird es schnell zum unnötigen Dauerlärm.