E-Mail und Webmail plötzlich gesperrt? Das steckt hinter der IP-Sperre (fail2ban)
Ihre aktuell erkannte öffentliche IP-Adresse
wird ermittelt …
Kommen Sie nicht mehr an Ihre E-Mails? Bestätigen Sie kurz, dass Sie kein Roboter sind, und schalten Sie Ihre IP-Adresse selbst wieder frei:
Die Entsperrung gilt nur für Ihre aktuelle IP-Adresse und ist auf wenige Versuche pro Tag begrenzt. Wichtig: Läuft im Hintergrund noch ein Gerät mit falschem Passwort, sperrt der Schutz sofort wieder – korrigieren Sie zuerst Ihr Passwort.
Sie kommen plötzlich weder mit dem Mailprogramm noch über das Webmail an Ihre E-Mails – obwohl Ihr Internet sonst ganz normal funktioniert? Dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Ihre IP-Adresse vorübergehend gesperrt. Oben auf dieser Seite sehen Sie Ihre aktuelle öffentliche IP-Adresse – genau diese Angabe brauchen wir, um Sie wieder freizuschalten.
Was ist passiert?
Unser Server schützt sich mit einem Wächter namens fail2ban vor Angriffen. Registriert der Server von einer IP-Adresse mehrere fehlgeschlagene Login-Versuche hintereinander, sperrt er diese Adresse automatisch für eine Weile aus. Das ist gewollt: So werden Passwort-Rateangriffe zuverlässig abgewehrt.
Bei normalen Kunden entsteht die Sperre fast immer unabsichtlich, typischerweise durch:
- ein falsches Passwort, das immer wieder probiert wird;
- den falschen Server in den Konto-Einstellungen (der Mailserver ist immer
oberon.jumpit.eu, nicht Ihr eigener Domainname); - ein Gerät im Hintergrund – oft das Handy oder ein zweiter Rechner –, auf dem noch das alte Passwort gespeichert ist und das alle paar Minuten erfolglos nachfragt.
Weil die Sperre für Ihre öffentliche IP-Adresse gilt, sind meist alle Geräte in Ihrem Netzwerk gleichzeitig betroffen – sie teilen sich diese eine Adresse nach außen.
Ihre öffentliche IP-Adresse herausfinden
Am einfachsten: Oben auf dieser Seite wird Ihre öffentliche IP automatisch angezeigt – inklusive Button, um sie uns direkt per WhatsApp zu schicken. Falls das nicht klappt, so finden Sie sie manuell:
iPhone / iPad (iOS & iPadOS)
- Safari öffnen und in die Adresszeile
wie ist meine IPeingeben – das erste Ergebnis zeigt Ihre öffentliche IP. - (Nur die lokale IP: Einstellungen → WLAN → auf das ⓘ neben Ihrem Netz tippen → „IP-Adresse”. Das ist die interne Adresse und in der Regel nicht die gesperrte.)
Android
- Chrome öffnen und
wie ist meine IPsuchen. - (Lokale IP: Einstellungen → Netzwerk & Internet → WLAN → Ihr Netz → erweiterte Details → IP-Adresse.)
Mac (macOS)
- Safari oder Chrome öffnen und
wie ist meine IPsuchen (oder einfach die Anzeige oben verwenden). - (Lokale IP: Apfelmenü → Systemeinstellungen → Netzwerk → aktives Netz → Details → TCP/IP.)
Windows
- Browser öffnen und
wie ist meine IPsuchen (oder die Anzeige oben verwenden). - (Lokale IP: Eingabeaufforderung öffnen,
ipconfigeingeben, Wert bei „IPv4-Adresse”.)
Wichtig: Für die Sperre zählt die öffentliche IP-Adresse (die Ihr Router nach außen nutzt) – nicht die lokale Adresse, die meist mit
192.168.beginnt. Manche Anschlüsse verwenden zusätzlich eine lange IPv6-Adresse mit Doppelpunkten; die Anzeige oben erkennt beides. Schicken Sie uns im Zweifel einfach die oben angezeigte Adresse.
Was tun, wenn Sie gesperrt sind?
- Zuerst das Passwort korrigieren – sonst sperrt es sofort wieder. Solange irgendwo noch ein falsches Passwort probiert wird, ist eine erneute Sperre nur eine Frage von Minuten. Prüfen Sie Ihr E-Mail-Passwort im Webmail und aktualisieren Sie es auf allen Geräten. → E-Mail-Passwort testen oder ändern. Achten Sie beim Server auf
oberon.jumpit.eu→ Outlook einrichten · Apple Mail einrichten. - Kurz abwarten. Viele Sperren sind zeitlich begrenzt und lösen sich nach einigen Minuten von selbst – vorausgesetzt, es kommen keine neuen Fehlversuche mehr (siehe Punkt 1).
- Uns Bescheid geben. Hält die Sperre an, schicken Sie uns Ihre oben angezeigte IP-Adresse – am schnellsten über den WhatsApp-Button oben – und wir heben die Sperre manuell auf.
So vermeiden Sie die Sperre künftig
- Nach einer Passwort-Änderung das neue Passwort überall gleichzeitig aktualisieren (auch auf dem Handy!).
- Als Server immer
oberon.jumpit.euverwenden – nie den eigenen Domainnamen. - Alte, nicht mehr genutzte Geräte oder Mailkonten entfernen, damit sie sich nicht mit veralteten Daten anmelden.